Raspberry Pi 5 Zubehör: was du wirklich brauchst
Der Raspberry Pi 5 wird als blanke Platine geliefert. Damit er startet, brauchst du mindestens ein USB-C-Netzteil mit 5 V und 5 A, eine microSD-Karte mit dem Betriebssystem und ein Micro-HDMI-Kabel für den Bildschirm. Mit einem schwächeren Netzteil läuft das Board zwar an, begrenzt aber den Strom an den USB-Ports.
Sinnvolle Ergänzungen:
- Aktiver Kühler oder Gehäuse mit Lüfter, weil der Pi 5 unter Last warm wird
- NVMe-HAT mit M.2-SSD für kurze Ladezeiten und viele Schreibzugriffe
- Knopfzelle für die eingebaute Uhr, falls das Gerät ohne Netzwerk läuft
- Kamera- und Displaykabel mit 22-poligem Stecker
Zubehör für den Pi 4 passt nur teilweise: Gehäuse und PoE-HATs sind anders geformt, und die Flachbandbuchsen für Kamera und Display sind schmaler. HATs für die 40-polige Leiste lassen sich meist weiterverwenden. Preise in CHF, Versand inklusive.
























Häufige Fragen
Welches Netzteil braucht der Raspberry Pi 5?
Vorgesehen ist ein USB-C-Netzteil mit 5 V und 5 A, also 27 W. Mit einem 15-W-Netzteil startet das Board ebenfalls, stellt an den USB-Anschlüssen aber weniger Strom bereit. Das merkst du vor allem bei SSDs und anderen stromhungrigen USB-Geräten.
Braucht der Raspberry Pi 5 einen Lüfter?
Für kurze Aufgaben läuft er auch ohne Kühlung, drosselt bei längerer Last aber die Taktfrequenz. Ein aktiver Kühler oder ein Gehäuse mit Lüfter hält die Temperatur niedriger. Auf dem Board gibt es dafür einen eigenen vierpoligen Lüfteranschluss.
Kann der Raspberry Pi 5 von einer NVMe-SSD booten?
Ja. Über einen NVMe-HAT am PCIe-Anschluss lässt sich eine M.2-SSD anschliessen und als Startlaufwerk nutzen. Die Bootreihenfolge stellst du im Konfigurationswerkzeug von Raspberry Pi OS ein.
Passt mein Gehäuse vom Raspberry Pi 4 auch auf den Pi 5?
Meistens nicht. Beim Pi 5 haben Ethernet- und USB-Buchsen die Plätze getauscht, und es gibt einen zusätzlichen Einschaltknopf. Wähle ein Gehäuse, das ausdrücklich für den Raspberry Pi 5 gebaut ist.